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Aktuelle Pressemitteilungen der Analytik Jena AG

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Februar 2010

26.02.2010 | 15:50 | Konzernnachrichten

Analytik Jena forciert Marktauftritt in Frankreich

Der französische Vertriebspartner Serlabo Technologies hat sein erstes Demolabor und Kundentrainingscenter in Paris eröffnet.

Serlabo DemolabDie feierliche Übergabe und Inbetriebnahme der Räumlichkeiten fand am 28. Januar 2010 im Kreise wichtiger französischer Geschäftspartner statt - darunter die Beun de Ronde Gruppe und einige wichtige Lieferanten.

„Mit dem neuen Demolabor in der französischen Hauptstadt erreichen wir unsere Kunden in diesem wichtigen Markt schneller und direkter", sagte Dr. René Nowka, Regionalmanager Westeuropa (Geschäftsbereich Analytical Instrumentation) bei der Analytik Jena AG. „Mit unserem französischen Vertriebspartner Serlabo Technologies sind wir für die Zukunft gut aufgestellt, um unseren Vertrieb in ganz Frankreich weiter auszubauen und unsere Kunden bestmöglich zu betreuen."

Serlabo DemolabIn den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2009/2010 erwirtschaftete der Analytik Jena-Konzern im europäischen Raum außerhalb Deutschlands mit 5,7 Mio. EUR einen Umsatzzuwachs von 19,1 %. Erst im November 2009 hatte die Analytik Jena mit der Université de Franche-Comté in Besançon einen namhaften Neukunden in Frankreich gewinnen können. Über Serlabo Technologies wurde an die Hochschule für den Einsatz in der biotechnologischen Forschung das 100. Spektralphotometer SPECORD® verkauft.

Analytik Jena belegt mit seinen Produkten - vom PHOTOCHEM®, über das SPECORD® 205/S600, bis hin zum multi EA® 5000 - den überwiegenden Teil des verfügbaren Demonstrations- und Schulungsbereichs in dem Labor, welches mit Geräten verschiedener Lieferanten ausgerüstet ist.

11.02.2010 | 09:27 | Konzernnachrichten

Analytik Jena im ersten Quartal mit stabiler Geschäftsentwicklung

  • Umsatzanstieg beträgt trotz Konjunkturkrise 25,7 %
  • Operatives Ergebnis leicht unter Vorjahres-Rekordquartal
  • Kräftiges Wachstum im Bereich Life Science

Jena, 11. Februar 2010 — Mit einem Umsatz von 21,6 Mio. EUR startet die Analytik Jena AG (Frankfurt DE0005213508, Prime Standard: AJA) solide ins neue Geschäftsjahr und konnte ihre Position auch in einem anhaltend schwierigen Marktumfeld weiterhin behaupten. Das gab das Thüringer Unternehmen heute im Rahmen der Vorlage der Drei-Monats-Zahlen bekannt.

Umsatz und Ergebnis

Analytik Jena erzielte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2009/2010 einen Konzernumsatz in Höhe von 21,6 Mio. EUR und verbuchte damit inklusive der erworbenen Tochterunternehmen CyBio und Biometra einen Umsatzzuwachs von 25,7 %. Im operativen Ergebnis verzeichnete das Unternehmen einen leichten Rückgang. Bei einer EBIT-Marge von 9,0 % betrug der Gewinn vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) 1,9 Mio. EUR und lag damit 14,5 % unter dem Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis je Aktie betrug 0,21 EUR.

"Insgesamt verzeichnete das Unternehmen eine stabile Geschäftsentwick-lung. Mit Blick auf die ersten drei Monate des Geschäftsjahres konnte die Analytik Jena wie erwartet im Bereich Life Science deutlich wachsen", sagte Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG. "Die operativen Ergebnisse liegen zwar unter dem Rekordquartal des Vorjahres, sind aber unter Berücksichtigung des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes sowie einiger Sondereffekte eine gute Ausgangssituation, unser Wachstum auch im laufenden Geschäftsjahr fortzusetzen.", so Berka weiter.
Zu berücksichtigen seien neben dem positiven Einfluss von Großprojekten aus dem Vorjahr auch der deutlich schwächere Dollar verbunden mit einem negativen Saldo aus Finanzaufwendungen zu Finanzerträgen, Sonderabschreibungen aus den Akquisitionen und der in dieser Höhe unerwartete Umsatzeinbruch im Segment Optics.

Vor allem im wichtigen Wachstumsfeld Life Science stellte das Unternehmen im ersten Quartal wesentliche Weichen, was sich in diesem Segment in den Ergebnissen widerspiegelt. Insgesamt erzielte der Konzern in diesem Geschäftsbereich einen Umsatz von 8,1 Mio. EUR und damit 488,9 % mehr als im gleichen Quartal des Vorjahres. Sowohl die CyBio AG als auch die Biometra GmbH konnten nennenswert zu den Umsatzerlösen dieses Segments beitragen. Auch organisch steigerte diese Business Unit ihre Umsatzerlöse, und zwar um 30,8 %. Erstmals erwirtschaftete die Analytik Jena im Bereich Life Science ein positives operatives Ergebnis (EBIT) in Höhe von 0,5 Mio. EUR im Vergleich zu -0,2 Mio. EUR im Vorjahresquartal.

Leichte Umsatzeinbußen verzeichnete der Geschäftsbereich Analytical Instrumentation. In Anbetracht der Investitionszurückhaltung und aufgrund der Tatsache, dass mehrere Großaufträge im Vergleichszeitraum des Vorjahres kompensiert werden mussten, reduzierten sich die Umsätze hier leicht um 9,1 % und betrugen 12,4 Mio. EUR. Das operative Ergebnis (E-BIT) reduzierte sich entsprechend von 1,9 Mio. EUR um 33,4% auf 1,3 Mio. EUR.

Der Bereich Optics realisierte in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres Umsätze in Höhe von 1,1 Mio. EUR und damit 50,6 % weniger als im Vorjahr. Der zunehmende Wettbewerbsdruck im Zuge der branchenübergreifenden Kaufzurückhaltung im Consumer-Segment war in diesem Bereich am deutlichsten zu spüren. Das operative Ergebnis betrug hier 0,2 Mio. EUR im Vergleich zu 0,6 Mio. EUR in der Vorjahresperiode.

Bilanz und Cashflow

Die Bilanzsumme des Konzerns blieb zum Stichtag 31. Dezember 2009 nahezu konstant bei 75,2 Mio. EUR im Vergleich zu 75,5 Mio. EUR per 30.09.09. Das Eigenkapital erhöhte sich auf 39,7 (per 30.09.09: 38,4) Mio. EUR. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 52,9 %. Die liquiden Mittel des Konzerns erhöhten sich zum Ende der Berichtsperiode auf 11,4 Mio. EUR verglichen mit 10,4 Mio. EUR per 30.09.09.

Ausblick

Nach wie vor geht Analytik Jena davon aus, im laufenden Geschäftsjahr seine positive Entwicklung fortzusetzen. Stabile, leicht über dem Durschnitt des letzten Geschäftsjahres liegende Auftragseingänge im Schwerpunktbereich Analytical Instrumentation stimmen uns zuversichtlich, die derzeit noch vorhandene Umsatzlücke in diesem Bereich bis zum Ende des Geschäftsjahres auszugleichen bzw. die Umsätze des vergangenen Geschäftsjahres sogar übertreffen zu können. Insbesondere von der Ende März stattfindenden "analytica" in München erwarten wir klare Impulse für das zweite Halbjahr. Eine Vielzahl neuer Produkte soll das ohnehin stabile Geschäft weiter ausbauen.

"Für das laufende zweite Quartal gehen wir von leichten Umsatzsteigerungen in den Bereichen Life Science und erstmals wieder auch Optics aus. In Analytical Instrumentation werden wir noch leicht unter den Werten des Vorjahres liegen. Dies wird sich auch im operativen Ergebnis mit einem vergleichsweise moderaten Zuwachs widerspiegeln. Unserem Geschäftsmodell entgegen kommt der in den letzten Wochen wieder erstarkte US-Dollar.", betont Berka.

Der ausführliche Finanzbericht ist downloadbar unter
http://berichte.analytik-jena.de/3-Monatsbericht_0910.pdf

Dezember 2009

21.12.2009 | 17:46 | Konzernnachrichten

Analytik Jena Weihnachtsspende für "Ein Dach für Alle"

Jena, 21. Dezember 2009 — Einen Spendenscheck in Höhe von 1.500 EUR überreichte die Analytik Jena AG an Kinderhilfsprojekte des Jenaer Vereins "Ein Dach für Alle". Die 1993 gegründete Organisation ist im Bereich der Wohnungslosenhilfe aktiv und betreut dabei auch viele dort wohnende Kinder und Jugendliche.

"Die Analytik Jena engagiert sich vor allem bei Vereinen und Initiativen, deren Unterstützung Kindern zugutekommt", sagte Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG. "Neben den umfangreichen Wohnprojekten leistet der "Dach für Alle e.V." mit diversen Konzepten für die Jüngeren, wie der Kinderoase, der sozialpädagogischen Familienhilfe, der Kinderbegegnungsstätte oder Kinderkochkursen, Enormes, um die Perspektiven und Chancen der Kinder zu verbessern."

Ein Pressefoto in druckfähiger Qualität ist downloadbar unter Pressezentrum (Bildtext: v.l.n.r.: Franziska Buchholz, Leiterin Personal der Analytik Jena AG, Kerstin Schulz, Geschäftsführerin Soziales "Ein Dach für Alle e.V. Jena", Jana Schüßler, Mitarbeiterin "Ein Dach für Alle e.V. Jena": vorne: Kevin und Steven).

17.12.2009 | 09:34 | Konzernnachrichten

Analytik Jena setzt Wachstum im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz Wirtschaftskrise unvermindert fort

  • Deutliches Umsatzplus im Instrumentengeschäft
  • Signifikanter Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT) und Cashflows
  • Ergebnis je Aktie bei 0,51 EUR auf Vorjahresniveau

Jena, 17. Dezember 2009 — Mit dem besten Ergebnis seit Bestehen des Unternehmens hat die Analytik Jena AG (Frankfurt DE0005213508, Prime Standard: AJA) ihr Geschäftsjahr 2008/2009 zum 30. September 2009 erfolgreich abgeschlossen.

Der Anbieter von analytischen, bioanalytischen und optischen Systemen erzielte im Instrumentengeschäft einen Umsatz von 71.132 Tsd. EUR (Vorjahr: 53.079 Tsd. EUR). Inklusive der erworbenen Tochterunternehmen CyBio AG und Biometra GmbH entspricht dies einer Steigerung von 34,0 %. Auch bei Betrachtung des rein organischen Wachstums legte das Unternehmen mit 10,3 % kräftig zu.

"Die strategische Ausrichtung der Analytik Jena mit der Konzentration auf das Instrumentengeschäft, sinnvollen Unternehmensakquisitionen sowie der Stärkung der Vertriebsstrukturen greift. Wir konnten auch unter den extrem schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen im abgelaufenen Geschäftsjahr in Umsatz und EBIT kräftig wachsen. Das ist eine klare Bestätigung unseres Geschäftsmodells", sagte Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG.

Vor allem in den Kernsegmenten analytical solutions und bio solutions konnte das Unternehmen deutlich zulegen. Mit 46.635 Tsd. EUR (Vorjahr: 40.225 Tsd. EUR) steigerte die Business Unit analytical solutions ihren Rekordumsatz vom Vorjahr noch einmal deutlich um 15,9 %. Kompensiert werden konnte die weltweit spürbare Investitionszurückhaltung in diesem Bereich insbesondere durch neuartige, innovative Produkte im Hochpreissegment sowie einen Umsatzsprung auf dem chinesischen Markt.

Der Geschäftsbereich bio solutions verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 17.876 Tsd. EUR (Vorjahr: 4.317 Tsd. EUR). Diese Vervierfachung des Umsatzes ist vor allem der Integration der Tochterunternehmen CyBio AG und Biometra GmbH geschuldet. Der Bereich wuchs aber auch organisch um starke 22,1 %.

Der Geschäftsbereich optical solutions, der aufgrund seiner consumer-orientierten Zielgruppen die realwirtschaftlichen Stimmungen besonders spürte, konnte seinen seit zwölf Jahren anhaltenden Aufwärtstrend im aktuellen Marktumfeld, wie erwartet, nicht fortsetzen. Die Umsätze betrugen bei einer leicht erhöhten Marge im abgelaufenen Geschäftsjahr 6.621 Tsd. EUR (Vorjahr: 8.537 Tsd. EUR) und reduzierten sich damit um 22,4 %.

Bei einer Exportquote im Konzern von 67,0 % (Vorjahr: 73,0 %) weitete Asien seine Position als größter Absatzmarkt im Ausland erneut aus. In diese Region wurden Waren im Wert von 23.276 Tsd. EUR exportiert (Vorjahr: 15.770 Tsd. EUR). Unter Berücksichtigung der erworbenen Tochterunternehmen CyBio AG und Biometra GmbH verzeichnete der Konzern innerhalb Deutschlands eine Umsatzsteigerung von 27,4 % auf 23.451 Tsd. EUR (Vorjahr: 18.403 Tsd. EUR).

Auch ergebnisseitig konnte der Konzern für das abgelaufene Geschäftsjahr erneut solide Zahlen vorlegen. Das Ergebnis vor Abschreibungen, Finanzergebnis und Steuern (EBITDA) stieg um 36,4 % auf 9.400 Tsd. EUR (Vorjahr: 6.893 Tsd. EUR). Das operative Ergebnis (EBIT) konnte um etwa 34,1 % auf 6.316 Tsd. EUR (Vorjahr: 4.709 Tsd. EUR) erhöht werden. Die EBIT-Marge im Instrumentengeschäft von 8,9 % veränderte sich im Vergleich zum Vorjahr nicht. Das Vorsteuerergebnis (EBT) legte von 2.857 Tsd. EUR im Vorjahr um 58,0 % auf einen Gewinn in Höhe von 4.513 Tsd. EUR im Berichtszeitraum zu. Das Jahresergebnis erhöhte sich demgegenüber um 12,8 % auf 2.706 Tsd. EUR (Vorjahr: 2.399 Tsd. EUR). Belastet wird das Ergebnis nach Steuern insbesondere durch die im Vorjahresvergleich hohen Steueraufwendungen von 1.807 Tsd. EUR (Vorjahr: 458 Tsd. EUR), die einer Steuerquote von 40,0 % (Vorjahr: 16,0 %) entsprechen. Ursächlich und negativ wirkte sich in diesem Geschäftsjahr aus, dass den hohen Gewinnen insbesondere bei unserer Tochtergesellschaft AJ Japan Verluste gegenüberstehen, auf die zum Stichtag keine aktiven latenten Steuern gebildet werden konnten. Daneben wird das Jahresergebnis vor allem durch das negative Beteiligungsergebnis der AJZ Engineering in Höhe von -929 Tsd. EUR (Vorjahr: -451 Tsd. EUR) belastet. Aufgrund dieser Effekte veränderten sich das unverwässerte und das verwässerte Ergebnis pro Aktie zum Vorjahr nicht und betrugen jeweils 0,51 EUR-(Vorjahr: 0,51 EUR).

Die Bilanzsumme von Analytik Jena zum Stichtag 30. September 2009 erhöhte sich aufgrund der im abgelaufenen Geschäftsjahr durchgeführten Akquisitionen von 57.418 Tsd. EUR auf 75.465 Tsd. EUR. Der operative Cashflow verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 6.193 Tsd. EUR von -1.662 Tsd. EUR auf 4.531 Tsd. EUR.

Zum 30. September 2009 beschäftigte der Konzern insgesamt 773 Mitarbeiter, davon 54 Auszubildende (Vorjahr: 536 Mitarbeiter, davon 48 Auszubildende).

"Strategischer Schwerpunkt der Analytik Jena im laufenden Geschäftsjahr wird vor allem die Integration der Tochterunternehmen CyBio AG und Biometra GmbH in den Bereich bio solutions und die gemeinsame Bearbeitung des großen Wachstumsfelds Life Science sein. Dabei muss es unser Ziel sein, das internationale Vertriebs-Netzwerk weiter auszubauen und die im Bereich analytical solutions vorhandenen Erfahrungen und Strukturen auch für andere Geschäftseinheiten zu nutzen", ergänzt Berka.

Insgesamt geht die Analytik Jena von weiterem Wachstum auch im angelaufenen Geschäftsjahr aus.

Der vollständige Finanzbericht ist downloadbar unter
www.analytik-jena.de/Geschaeftsbericht0809.pdf.

14.12.2009 | 14:00 | Konzernnachrichten

Analytik Jena stockt Anteil an der CyBio AG auf

Jena, 14. Dezember 2009 — Die Analytik Jena AG (Frankfurt DE0005213508, Prime Standard: AJA) hat Ihren Anteil an der ebenfalls in Jena/Thüringen ansässigen CyBio AG erhöht. Die CyBio ist auf die Nische Hochdurchsatz-Pharmamarkt spezialisiert.

Die Aufstockung fand im Rahmen einer Kapitalerhöhung der CyBio AG unter Wahrung des Bezugsrechts der Aktionäre statt, bei der 1.800.000 neue, auf den Inhaber lautenden Stückaktien zu einem Bezugspreis von EUR 1,00 je Aktie ausgegeben wurden. Die Großaktionärin Analytik Jena AG übte dabei 1.178.126 Bezugsrechte aus. 64.593 Bezugsrechte wurden von anderen Aktionären ausgeübt. Die von den Alt-Aktionären nicht gezeichneten 557.281 Aktien wurden nach Ende der Bezugsfrist im Zuge einer Privatplatzierung an die Analytik Jena AG abgegeben.

Das Unternehmen hält damit nunmehr insgesamt 5.269.785 Stück Aktien der CyBio AG und ist in Höhe von 73,19 % am Grundkapital der Gesellschaft beteiligt.

04.12.2009 | 15:31 | Konzernnachrichten

Analytik Jena erhält komplette Zulassung für H1N1-Test

Jena, 4. Dezember 2009 — Der molekulargenetische Schnelltest der Analytik Jena AG zum direkten H1N1-Erregernachweis ist ab sofort für die In-vitro-Diagnostik zugelassen. Das Unternehmen startete bereits im Oktober mit diesem Test zunächst für Forschungszwecke. Zwischenzeitlich wurden mehrere tausend klinische Tests zum Nachweis dieses Influenza-Virus unter Laborbedingungen erfolgreich durchgeführt.

"Mit der Zulassung kann die Analytik Jena nunmehr zwei weitere wichtige Testverfahren für die molekulare Diagnostik und die medizinische Anwendung auf den Markt bringen", sagte Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG. "Unsere Strategie, Hardware und molekulardiagnostische Anwendungen zu kombinieren, wurde erstmals nach der Integration der neuen Tochterunternehmen konzernweit erfolgreich umgesetzt."

Der "RapidStripe H1N1 Assay KF" kombiniert die Isolierung viraler Nukleinsäure auf dem Aufreinigungs-Automaten KingFisher Flex mit der Amplifikation und Detektion. Mit dem "RapidStripe H1N1 Detection Assay" kann der Anwender unabhängig von der Nukleinsäureisolierung die Amplifikation und Detektion durchführen. Beide Testsysteme wurden sowohl für die Rapid-Cycler der Analytik Jena als auch für die Standard-Cycler der im Mai zu 100 Prozent erworbenen Biometra GmbH aus Göttingen entwickelt. Der Test liefert in Abhängigkeit vom eingesetzten Gerätesystem bereits innerhalb von 2 bis 4 Stunden ein Ergebnis.

Das beiden Tests zugrundeliegende, im Unternehmensverbund entwickelte neuartige Verfahren, die sogenannte Rapid-Amplification-Hybridization (RAH) Technologie, kombiniert die Amplifikation der Zielnukleinsäure mit einer spezifischen Hybridisierungsreaktion. Die Reaktionen finden in einem Reaktionsgefäß statt, die einfache optische Detektion bzw. der Nachweis erfolgt auf einem Teststreifen.

"Die Analytik Jena setzt ihren Weg hin zum Systemanbieter im Bereich der molekularen Diagnostik konsequent fort", so Berka weiter." Im Bereich der pathogenen Detektion werden wir auch künftig mit Hochdruck an der Entwicklung neuer Produkte — etwa auf dem Gebiet der Lebensmittelsicherheit oder der Untersuchung von Zecken — arbeiten. Daneben wird unser Fokus mittelfristig verstärkt auf die molekulare Tumordiagnostik gerichtet sein, wo wir Produkte zum Nachweis von Punktmutationen in Onkogenen als Basis zur Therapieentscheidung entwickeln."

01.12.2009 | 09:02 | Konzernnachrichten

Analytik Jena verkauft 100. SPECORD® in Frankreich

Über den Vertriebspartner Serlabo Technologies wurde an die französische Hochschule für den Einsatz in der biotechnologischen Forschung das 100. Spektralphotometer SPECORD® verkauft.

100SPECORD_FranceJena, 20. November 2009 - Die Analytik Jena AG hat mit der Université de Franche-Comté in Besançon einen Neukunden im wichtigen Wachstumsmarkt Frankreich gewinnen können. Über den Vertriebspartner Serlabo Technologies wurde an die französische Hochschule für den Einsatz in der biotechnologischen Forschung das 100. Spektralphotometer SPECORD® verkauft.

„Frankreich bietet der Analytik Jena wachsendes Absatzpotenzial. Auf diesem Markt werden wir uns in Zukunft stärker engagieren", sagte Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG. „Mit unserem Vertriebspartner Serlabo Technologies arbeiten wir in dieser Region bereits seit 2005 erfolgreich zusammen.

Als Ein- und Zweistrahlphotometer für den Spektralbereich vom UV bis zum NIR bietet die SPECORD® Serie - von der Routineanalytik bis hin zum Spezialeinsatz in Chemie, Pharmazie, Medizin, Lebensmittelkontrolle, Umwelt, Life Science und vielen anderen Bereichen - für unzählige Anwendungen die passende Lösung. Unter mehr als 150.000 weltweit installierten Photometern aus Jena ist das SPECORD® ein Klassiker und geht mittlerweile auf eine 50jährige Tradition zurück.

 

November 2009

10.11.2009 | 09:25 | Konzernnachrichten

Analytik Jena gibt vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2008/2009 bekannt

  • Umsatzsprung im Instrumentengeschäft auf über 71,0 Mio. EUR
  • Operatives Ergebnis (EBIT) um 34,0 % auf 6,3 Mio. EUR gesteigert
  • Ergebnis pro Aktie durch höhere Steuerquote im Vergleich zum Vorjahr belastet

Jena, 10. November 2009 — Die Analytik Jena AG (Frankfurt DE0005213508, Prime Standard: AJA) behielt auch im Geschäftsjahr 2008/2009 ihr wesentliches Ziel im Blick und setzte ihren Wachstumskurs trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen fort. Dies gab das Unternehmen heute im Rahmen der Deutschen Eigenkapitalkonferenz in Frankfurt am Main bekannt.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008/2009 erzielte der Hersteller analytischer, bioanalytischer und optischer Systeme und Anwendungen im Instrumentengeschäft einen Umsatz von 71,2 Mio. EUR (Vorjahr 53,1 Mio. EUR). Damit verzeichnete das Unternehmen in seinem Kerngeschäftsfeld inklusive der erworbenen Tochterunternehmen CyBio AG und Biometra GmbH ein Umsatzwachstum von 34,1%. Das rein organische Wachstum betrug 10,3 %. In den Segmenten analytical solutions und bio solutions legte Analytik Jena deutlich zu, während der Bereich optical solutions unter dem Niveau des Vorjahres abschloss.

Das operative Ergebnis (EBIT) konnte um 34,0 % auf 6,3 Mio. EUR (Vorjahr 4,7 Mio. EUR) erhöht werden, was einer EBIT-Marge von 8,9 % entspricht. Das Vorsteuerergebnis (EBT) legte im Berichtszeitraum von 2,9 Mio. EUR im Vorjahr auf über 4,0 Mio. EUR zu.

Ebenfalls sehr positiv entwickelte sich mit knapp 6,0 Mio. EUR der operative Cashflow, der im Vorjahr noch mit einem negativen Wert von -1,7 Mio. EUR ausgewiesen worden war.

Zum Ergebnis pro Aktie liegen dem Unternehmen heute noch keine belastbaren Kennzahlen vor. Hintergrund sind noch zu prüfende Steuerbelastungen durch Tochterunternehmen im Ausland. Gerechnet werden muss mit einer höheren Steuerbelastung als im Vorjahr, so dass das Ergebnis pro Aktie voraussichtlich in der Nähe des Vorjahreswertes liegen wird.
Angesichts der sich konsolidierenden Weltwirtschaft und der positiven Branchenprognosen rechnet Analytik Jena damit, auch im kommenden Geschäftsjahr seine positive Entwicklung fortsetzen und in Summe weiter wachsen zu können.

Die in der Mitteilung aufgeführten Kennzahlen sind vorläufig. Die endgültigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2008/2009 (zum 30. September) gibt der Konzern am 17. Dezember 2009 bekannt.

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